Natonalpark Marsabit Reiseberichte Nordkenia von Jörg Wurmisch - Nationalpark Marsabit

Reiseberichte Nordkenia mit dem Nationalpark Marsabit

Allein unterwegs in Nordkenia

Reisebericht aus Kenia

So wie die meisten Kenianer in Nordkenia reisen, besuchte ich die Orte, Nairobi, Kitale, Lodwar, Kalokol, Turkanasee, Lokichoggio, Isiolo, Moyale, Marsabit, Nationalpark Marsabit, Nanyuki und Meru.

 

Der Aufstieg beginnt in unmittelbarer Nähe der Bank in Marsabit. Am Parkeingang traf ich auf einen dort wohnenden Parkranger. Der rief die Lodge an und nach dem ich versicherte dort zu essen, versprach man mich abzuholen. Der Parkranger erzählte mir noch, daß es viele Elefanten und noch mehr Büffel gibt, daß es im Park an Löwen fehlt und es deshalb notwendig ist Tiere in andere Reservate umzusetzen. Irgendwann kam ein Fahrzeug aus Marsabit und nahm mich mit zur Lodge. Der Weg innerhalb des Parks sah so ähnlich wie auf dem Bild von der Zufahrt aus, nur ist er noch viel schmaler. An einer Stelle fuhr unser Fahrzeug ganz links an das Gebüsch heran und hielt an. Ich saß in der Fahrerkabine links am offenen Fenster. Das Gebüsch teilte sich und ein Elefant streckte seinen Rüssel mir fast bis an das Gesicht. Meinen Fotoapparat, der in einer viel zu engen Tasche steckte, habe ich im Programm beim herausnehmen verändert, so daß ich kein Bild machen konnte. Der Elefant war nach wenigen Sekunden wieder verschwunden. Grund für den Halt war aber nicht der Elefant, sondern das Fahrzeug, das mich vom Tor abholen sollte. Wir setzten die Fahrt zur Lodge fort, wo man mich absetzte. Es wurde noch ein Zeitpunkt für das Essen verabredet und alle Leute von der Lodge fuhren irgendwo hin. Es gab keine Gäste und sie waren, wie ich aus dem Gästebuch entnahm, hier in der letzten Zeit selten anzutreffen. Ich konnte mich völlig allein in der nahen Umgebung der Lodge umsehen. Die einzigen Tiere, die ich gesehen habe, waren Elefanten. Der ständige Nebel machte es notwendig, so dicht wie möglich an sie heran zu gehen um einige brauchbare Bilder zu bekommen. Das Essen war nicht besonders gut. Es lag aber bestimmt an der außergewöhnlichen Situation, daß mit mir als Gast plötzlich der Alltag gestört wurde. Nach dem Essen stand auch schon der Wagen bereit, der mich zum Parktor brachte. Der Ausflug war doch eine ganz schöne teure Angelegenheit.

Ich führe über alle Stationen der Safari

 

 

 

 

 

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