Tansania Information Afrika

 

Tansania und seine Nationalparks

Tansania ist ein Staat in Ostafrika und liegt am Indischen Ozean. Tansania grenzt im Norden an Kenia und Uganda, im Westen an Ruanda, Burundi und die Demokratische Republik Kongo und im Süden an Sambia, Malawi und Mosambik. Tansania bildete sich durch den Zusammenschluß von Tanganjika und Sansibar. Die größte Stadt ist Daressalam. Das tansanische Festland besteht aus verschiedenen Elementen. Einem 16 bis 64 Kilometer breiten Küstenstreifen mit tropischer Vegetation. Die bis 1067 Meter hoch gelegenen Massai-Savanne im Norden und einem Hochplateau mit 900-1200 Meter Höhe im Süden das bis zum Malawisee reicht. Der Zentralafrikanische Graben berührt Tansania im Westen, der Ostafrikanische Graben verläuft Von Kenia bis Mosambik zentral durch das Land. Riesige Krater und Vulkane wie der Kibo (5895 m) der höchste Berg Afrikas, der Mount Meru (4562 m) und der Mount Rungwe (2960 m), entstanden in dieser tektonischen Bruchzone. Das Staatsgebiet von Tansania grenzt an drei der größten Seen Afrikas: im Norden an den Viktoriasee, im Westen an den Tanganjikasee und im Süden an den Malawisee. Tansania hat Zahlreiche Nationalparks. Tansanias Eisenbahn-Netz von insgesamt 3.690 km Strecke, besitzt zwei Eisenbahnsysteme. Ein Netz mit 1000 mm Spurbreite stammt noch aus der deutschen und britischen Kolonialzeit Zeit. Die Hauptlinie verläuft von Daressalaam über Morogoro und Dodoma der Hauptstadt nach Tabora. Von Tabora gibt es Abzweigungen nach Kigoma am Tanganyikasee sowie nach Mwanza am Viktoriasee. Weitere kleine Strecken führen nach Singida und Mpanda. Eine nördliche Linie führt von Daressalam über Ruvu nach Tanga bzw. nach Arusha über Moshi. Es besteht auf dieser Strecke kein Personenverkehr. Eine Verbindung zur Bahn in Kenia besteht in Kahe südlich von Moshi nach Voi zur Uganda-Bahn. Ein zweites Netz mit einer Spurbreite von 1067 mm stellt eine Verbindung von Dar-es-Salaam über Mbeya nach Sambia und zum südafrikanischen Bahnnetz her. Diese Strecke wurde von China erbaut. Die Fahrzeuge können nicht von dem einen zu dem anderen System übergehen. Landkarte Ostafrika

Städte in Tansania

Arusha

Die Stadt Arusha liegt am südlichen Fuße des Mount Meru. Da dieses Gebiet über ausreichend viel Wasser verfügt, ist es dicht besiedelt und wird landwirtschaftlich genutzt. Die meisten Bewohner sprechen Swahili, die Amtssprache Tansanias, und ihre eigene Stammessprache. Viele sprechen zusätzlich Englisch als Bildungs- und Verkehrssprache. Der Kilimanjaro International Airport dient den beiden Städten Arusha und Moshi als Transportzentrum und als Anlaufpunkt für Touristen. Eine Eisenbahnstrecke führt von Arusha über Moshi nach Dar Es Salaam sowie nach Voi in Kenia. Die Massai sind ein einflussreicher Stamm der umliegenden Region. Sie leben am Rande des Mount Meru, in Rwa, Mbulu, Iraqw, Temi, Mbugwe und weiteren kleineren Ortschaften.

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Babati

Babati ist Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts und Hauptstadt der Region Manyara. Sie liegt ca. 170 km südlich der Stadt Arusha. In der Nähe Babatis befinden sich der Babatisee und der Hanang, der vierthöchste Berg Tansanias. Babati hat 303.013 Einwohner 8Stand: 2002).

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Daressalam (Dar es Salaam.)

Daressalam ist der Regierungssitz Tansanias und ist mit 2.698.651 Einwohnern (Stand Januar 2005) die größte Stadt in Tansania. Daressalam ist das wirtschaftliche Zentrum von Tansania und mit mehreren Universitäten die Universitätsstadt in Tansania. Daressalam hat einen großen Seehafen von internationaler Bedeutung. (Einer der schönsten natürlichen Häfen der Welt) Er gilt als der Hauptgüterumschlagplatz und das Einfallstor für ganz Ostafrika. Die Tanzania Railways Corporation (TRC) verbindet Daressalam mit Mwanza im Nordwesten sowie mit Kigoma im Westen Tansanias. Die Tanzania Zambia Railways Authority (TAZARA) verbindet Dar es Salaam mit Mbeya im Südwesten sowie mit Sambia und dem südlichen Afrika. 15 Kilometer südwestlich der Stadt liegt der internationale Mwalimu Julius K. Nyerere International Airport, von dem Flugverbindungen innerhalb des Landes sowie in andere afrikanische Ländern, den Nahen Osten, Indien und Europa angeboten werden. Fernbusverbindungen gibt es zu zahlreichen nationalen Zielen sowie nach Nairobi und Mombasa in Kenia, nach Lilongwe in Malawi, nach Lusaka in Sambia und nach Kampala in Uganda. Der innerstädtische Verkehr wird durch Busse und Minibusse (die sogenannten Dalla-Dalla) bestritten. Die Hauptverkehrsstraßen sind gut ausgebaut, aber im Berufsverkehr chronisch verstopft. Nebenstraßen sind oft nicht asphaltiert und nachts nicht beleuchtet.

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Dodoma

Dodoma ist die Hauptstadt Tansanias (Vereinigte Republik Tansania) und der Region Dodoma. Die Stadt ist mit 180.551 Einwohnern (Stand: Januar 2005) die drittgrößte Stadt Tansanias und der Bundesdistrikt hat eine Fläche von 2.576 m². Die offiziellen Sprachen sind Swahili und Englisch. Offiziell ist Dodoma die Hauptstadt, der Regierungssitz liegt jedoch in Daressalaam. Die Stadt wurde 1907 unter deutscher Kolonialherrschaft gegründet. 1974 löste sie Daressalaam als offizielle Hauptstadt Tansanias ab. Dodoma ist Eisenbahnknotenpunkt Tanganjikabahn und an einer wichtigen Nord-Süd-Straßenverkehrsachse Tansanias, der sogenannten Inlandsroute. Außerdem führt eine Straße nach Daressalaam, sowie nach Morogoro. Mitten in der Stadt liegt der Flughafen mit Charter-Verkehr. Buslinien verbinden die Stadt mit dem landesweiten Überlandbus-System.

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Iringa

Iringa ist mit 112.900 Einwohner (Stand: 2002), eine Stadt in der Mitte Tansanias in Ostafrika, etwas südlich der Hauptstadt Dodoma. Iringa ist Hauptstadt der Region Iringa.

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Kibaha

Kibaha ist Hauptstadt der Pwani Region (Küsten-Region) und liegt im südlichen Tansania und grenzt an den indischen Ozean. Die Region hat etwa 890.000 Einwohner.

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Kigoma

Kigoma ist die Hauptstadt der gleichnamigen Region im äußersten Westen von Tansania und eine Hafenstadt am Tanganjikasee.

Sie liegt 773 Meter über dem Meer und hat 130.000 Einwohner (Stand: 2002). Hier findet man den Endhaltepunkt der Eisenbahnstrecke, die von Daressalam am Indischen Ozean über die tansanische Hauptstadt Dodoma an den Tanganjikasee führt. Kigomas Hafen ist einer der wichtigsten Verkehrspunkte Zentralafrikas. Es verkehren Fährschiffe nach Sambia, Kongo und Burundi. Mit der Eisenbahn erreicht man von Kigoma aus auf der Central Line über Tabora die Hauptstadt Dodoma, außerdem zweigt in Tabora eine Verbindung nach Mwanza ab.

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Koani

Koani ist Haupstadt von Zanzibar Central/South den südöstlichen Teil von Sansibars Hauptinsel Unguja

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Mkokotoni

Mkokotoni ist Haupstadt von Zanzibar North den nördlichen Teil von Sansibars Hauptinsel Unguja

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Lindi

Lindi ist eine tansanische Küstenstadt, mit ungefähr 41.000 Einwohnern (Stand: 2002). Sie ist Hauptstadt der gleichnamigen Region Lindi liegt sie im südöstlichem Tansania. Die Stadt befindet sich an der Mündung des Flusses Lukuledi. Die umgebende Region ist nur spärlich bewohnt.

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Mbeya

Mbeya ist Verwaltungssitz der gleichnamigen Region Mbeya und bildet ein wirtschaftliches Zentrum im Westen des Landes. Sie hat 290000 Einwohner (Stand: 2005). Mbeya ist Haltestation der Eisenbahnlinie TAZARA und liegt an einer international bedeutenden Verbindungsstraße zwischen Daressalam und Sambia, Malawi, Mosambik und Südafrika.

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Mkoani

Mkoani ist nach Chake-Chake und Wete die drittgrößte Stadt auf der zum tansanischen Bundesstaat Sansibar gehörenden Insel Pemba und zentraler Verwaltungsort der Pemba South region. Mkoani liegt ca. 25 km südlich von Chake-Chake.

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Morogoro

Morogoro hat 118.000 Einwohner (Stand: 2005), liegt ungefähr 200 Kilometer westlich von Daressalam und ist die Bezirkshauptstadt der gleichnamigen Verwaltungsregion Morogoro. Im Süden der Stadt erhebt sich das Uluguru-Gebirge. Die Stadt ist ein Zentrum für die landwirtschaftliche Verarbeitungsindustrie. Morogoro liegt an der Tanganjikabahn, die Daressalam mit dem Landesinneren und Städten wie Dodoma, Tabora oder Kigoma verbindet.

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Moshi

Moshi ist eine Stadt im Nordosten von Tansania am Südhang des Kilimanjaro und unweit der Grenze zu Kenia. Im Jahr 2005 hat die Stadt laut Schätzungen etwa 156.000 Einwohner. Moshi ist Hauptstadt der Verwaltungsregion Kilimandscharo. Moshi liegt an der Straße von Daressalaam nach Arusha. Die Bahnstrecken von Moshi nach Tanga, Daressalaam und Arusha sowie nach Voi und Mombasa in Kenia sind für den Personenverkehr eingestellt. Richtung Arusha, befindet sich einer der beiden großen internationalen Flughäfen Tansanias: der Kilimanjaro International Airport.

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Mtwara

Mtwara ist eine Hafenstadt am Indischen Ozean und die Hauptstadt des Distrikts Mtwara, der an der Grenze zu Mosambik im Süden Tansanias liegt, und hat derzeit ca. 92.602 Einwohner (Stand: 2002).

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Musoma

Musoma ist die Hauptstadt der Mara-Region. Die Stadt liegt unmittelbar am Mündungstrichter des Mara-Flusses in den Viktoriasee. Musoma hat 103.497 Menschen (Stand:2002)

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Mwanza

Mwanza ist eine Stadt in Tansania mit 225.244 Einwohner (Stand: Januar 2005). Sie ist Hauptstadt der Region Mwanza und liegt direkt am Viktoriasee.

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Shinyanga

Shinyanga ist die Hauptstadt der umgebenden Shinyanga-Region. Sie hat 92.918 Einwohner (Stand: 2002). Shinyanga hat einen Bahnhof an einem Abzweig der Eisenbahnlinie von Daressalam nach Kigoma. Die Stadt liegt an der Strecke Tabora-Mwanza, die hauptsächlich dem Güterverkehr dient, aber es fahren auch Personenzüge von Mwanza über Tabora in die Hauptstadt Dodoma. Außerdem besitzt Shinyanga einen kleinen Flughafen und eine asphaltierte Straße von Mwanza nach Tabora.

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Singida

Singida ist die Hauptstadt einer Region im Zentrum Tansanias.

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Songea

Songea ist Hauptstadt der südlichen Ruvuma-Region mit 108.771 Einwohner (Stand: 2002)

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Sumbawanga

Sumbawanga ist eine Stadt in der Region Rukwa in Tansania. Die Stadt hat 80.284 Einwohner (Stand: 2002)

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Tabora

Die Stadt Tabora hat circa 128.000 Einwohner und liegt rund 1140 km von der Hafenstadt Dar es Salaam entfernt im tansanischen Binnenland. Tabora ist Hauptstadt der gleichnamigen Region Tabora.

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Tanga

Tanga ist die nördlichste Hafenstadt Tansanias mit 224.891 Einwohnern (Stand: 2005). Sie Ist Hauptstadt der Region Tanga. Die Stadt hat Anschluß an die Usambarabahn, die bis Arusha führt und einen Abzweig zur Tanganjikabahn aufweist. Die Region grenzt an Kenia und an den Indischen Ozean.

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Wete

Wete ist zentraler Verwaltungsort der Pemba North Region auf der zum tansanischen Bundesstaat Sansibar gehörenden Insel Pemba. Die Stadt liegt ca. 20 Kilometer nördlich der Stadt Chake-Chake.

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Zanzibar (Sansibar)

Die Stadt Zanzibar ist Hauptverwaltungssitz der Region Zanzibar Urban/West. Die Region hat mehr als 390.000 Einwohner. Sie befindet sich auf Sansibars Hauptinsel Unguja.

Tansanias nördliche Region

Kilimandscharo-Nationalpark

Der Kilimandscharo Nationalpark liegt rund 340 km südlich des Äquators, etwa 500 km nordwestlich von Daressalam. Er umfaßt eine Fläche von 756 km². Das Kilimandscharo-Massiv besteht im wesentlichen aus drei erloschenen Vulkanen. Der Kibo mit dem 5895 m hohen Gipfel und seinen 1,9 mal 2,4 km großen Kibo-Krater. In ihm befindet sich ein weiterer Krater mit einer Tiefe von ca. 200 m und einem Durchmesser von ca. 800 m. 10 km östlich des Kibos, verbunden durch einen etwa 4.300 m hohen Sattel, ragt der felsige, 5148 m hohe Mawenzi aus dem Kilimandscharo-Massiv heraus. 15 km westlich des Kibos ragt der Shira mit 3962 m, der ebenfalls verbunden durch einem Sattel von durchschnittlich 3700 m Höhe, als flaches Plateau hervor. Tansania hat mit dem Kilimandscharo den höchsten freistehenden Berg der Welt und den höchsten Berg Afrikas. Unterhalb der Gipfelregionen gibt es Grasland und Strauchland. Unterhalb von 3500 m Höhe beginnt je nach Region die Baumgrenze. Durch das feuchtheiße Klima hat sich in den unteren Regionen der Gebirgswelt eine einzigartige Flora mit ungezählte Pflanzenarten entwickelt. Der Regenwald befindet sich zwischen 1.400 und 3.000 m Höhe. In der Umgebung des Gipfel und auf den Sätteln gibt es Gras- und Baum-Savannen sowie Sümpfe. Die Tierwelt ist vertreten durch Elefanten, Nashörner, Büffel, Zebras, Riesenwaldschweine, Buschböcke, Affen, Meerkatzen, Löwen, Leoparden, Hyänen und zahlreiche Vögel. Am Kilimandscharo-Massiv entspringen zahlreiche Gebirgsbäche die sich später vereinigen. Der Pangani und der Galana haben hier ihren Ursprung. Seen sind erst an den Füßen des Kilimandscharo-Massivs, außerhalb des Nationalparks, zu finden.

Landkarte Kilimandscharo Nationalpark

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Serengeti

Die Serengeti ist ein Nationalpark mit einer Ausdehnung von 14.763 km ². Millionen von wild lebenden Tieren leben in dem bekanntesten Naturschutzgebiet der Welt. Der Serengeti National Park ist eine baumarme Savanne (Ausgenommen sind geringfügig bewaldeten Ebenen im Norden), welche sich von der nördlichen Grenze zu Kenia, im Anschluß an der Masai Mara, bis weit in den Süden zur Maswa Game Reserve hin erstreckt. Westlich reicht der Serengeti National Park bis an den Viktoriasee heran und die südliche Hälfe im Osten wird von der Ngorongoro Conservation flankiert. Es leben dort mehr als 1,6 Mio Pflanzenfresser und Tausende von Raubtieren. In der Serengeti leben: Elefanten, Kaffernbüffel, Gnus (Bestand ca. 1,5 Millionen), Zebras, Impala-Gazellen, Giraffen, Flusspferde, Warzenschweine, Paviane, Mungos, Hyänen, Löwen, Leoparden und Geparden. Insbesondere die Gnus, Zebras, Thomson-Gazellen und Elenantilopen sind für ihre ausgedehnten Wanderungen bekannt, die sie jahreszeitlich in Abhängigkeit von der Trocken- und Regenzeit unternehmen. Sie durchwandern im Laufe eines Jahres die komplette Serengeti von Norden nach Süden in die angrenzende Masai Mara und zurück.

Landkarte Serengeti

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Ngorongoro-Krater

Der Ngorongoro Krater entstand aus einem aktiven Vulkan, der einstürzte, und einen Krater (Caldera) von 20 km im Durchmesser bildete. Er ist der größte existierende Krater. Der Kraterboden liegt auf ca. 1700 Meter über dem Meeresspiegel. Die Seitenwände sind zwischen 400 und 600 Meter hoch, so daß die Kraterkante auf ca. 2300 Meter liegt. Etwa 25.000 Tiere bevölkern den Krater. Er hat die höchste Raubtierdichte Afrikas. Zahlreich sind Elefanten, Spitzmaulnashörner, Büffel, Zebras, Antilopenarten, Löwen und Leoparden vertreten. Die Masai treiben ihre Herden tagsüber in den Ngorongoro-Krater.

Landkarte Ngorongoro Krater

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Olduvai-Schlucht

Die Schlucht liegt zwischen Ngorongoro-Krater und der Serengeti-Nationalpark. Die Olduvai Schlucht ist berühmt durch die zahlreichen pleistozäner Fossilien von Hominiden, die man dort gefunden hat.

Landkarte Olduvai Schlucht

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Lake-Manyara-Nationalpark

Der Lake Manyara Nationalpark liegt ca. 120 km westlich von Arusha, in unmittelbarer Nähe des Ortes Mto wa Mbu. Der Park umfasst eine Fläche von ca. 320 km², von denen 75 % der Fläche durch den Manyara-See bedeckt werden. Im Westen wird der Park durch hohe Klippen begrenzt, der Manyara-See nimmt den östlichen Teil ein. Im Süden des Parks liegen die heißen Quellen Maji Moto (heißes Wasser). Tiere und frühen Hominiden Fußspuren, mit einem Alter von 3,5 Millionen Jahren, wurden an diesem Ort gefunden. Die vorkommenden Großwildarten sind u.a. Elefanten, Zebras, Nilpferde, Löwen und Büffel.

Landkarte Lake Manyara Nationalpark

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Great-Rift-Valley

Das Great Rift Valley ist Heimat für Paviane und blaue Affen, Büffel, Giraffen, Elefanten, Flußpferde usw. Über 350 Vogelarten sind dort. Hier gibt es auch, die auf den Baum kletternden Löwen.

Der Große Afrikanische Grabenbruch (Great Rift Valley) ist eine 6000 Kilometer lange Riftzone, die vom Süden Ostafrikas nach Südwestasien (nördliches Ende in Syrien bis südliches Ende in Mosambik), die mit einer Breite zwischen 30 und 100 Kilometern variiert und einer Tiefe von wenigen hundert bis zu mehreren tausend Meter sich erstreckt. Der Große Afrikanische Grabenbruch entstand durch die Abspaltung der Arabischen Platte von der Afrikanische Platte während der letzten 35 Millionen Jahre. Es wird angenommen, daß sich von der Afrikaplatte entlang des Grabenbruches eine neu entstehende Platte abtrennt, für die die Bezeichnung Somaliaplatte verwendet wird. Der nördlichste Teil des Rifts ist der Jordangraben, in dem der Fluß Jordan durch den See Genezareth zum Toten Meer fließt. Weiter südwärts setzt sich die Aravasenke, der Golf von Akaba, das Rote Meer und der Golf von Aden fort. Die südwestlich Teil, der Ostafrikanische Graben, führt auf dem Afrikanischen Kontinent entlang. Wegen dessen beeindruckenden Ausmaßen bekam das gesamte Great Rift Valley ursprünglich seinen Namen. Im Afar-Dreieck, eine dreieckige 150000 Quadratkilometer große Tiefebene, und die dem Großen Afrikanischen Grabenbruch als dessen nördliches Ende zugerechnet wird, teilt der Graben zunächst das geologisch alte äthiopische Hochland in das nordwestlich gelegene Hochland von Abessinien und das südöstlich gelegene Somali-Hochland. In Ostafrika trennt sich das Tal in das östliche Rift und das westliche Rift das sich gliedert in das Albert-Rift, das Kivu-Rift und das Tanganjika-Rift. Hier befinden sich einige der höchsten afrikanischen Gebirge und Berge, Virunga-Vulkane, Mitumba-Gebirge und Ruwenzori-Gebirge. Zwischen beide Rift-Systeme liegen der Tanganjikasee, mit 1.470 Meter Tiefe und der drittgrößte See der Welt, der Viktoriasee.

Das östliche Rift beginnt mit dem Turkana-See und setzt sich fort in weiteren Seen. Diese Seen sind flacher als die Seen im Westen und haben durch die vulkanischen und hydrothermalen Aktivitäten einen hohen Mineralgehalt, der durch die Verdunstung noch erhöht wird. Der Lake Magadi besteht zum Beispiel aus Soda (Natriumcarbonat), Lake Elmenteita, Lake Bogoria und Lake Nakuru sind stark alkalisch. Der Lake Naivasha und der Lake Baringo zählen zu den Süßwasserseen. Entlang dieses Grabensystems befinden sich die Vulkane des Mount-Kenya-Massivs, des Kilimandscharo-Massivs, der Karisimbi, der Mount Meru und der Mount Elgon, das Kraterhochland in Tansania und der noch aktive Ol Doinyo Lengai-Vulkan.

Landkarte Ostafrika

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Tarangire Nationalpark

Der Tarangire-Nationalpark mit seiner Ausdehnung von 2600 km ² liegt auf einer Höhe von 1.100 m. südwestlich von Arusha in der Nähe des Manyara-Sees. Durch den Park fließt der Tarangire-Fluss, der ständig Wasser führt. Daher ist der Park insbesondere zur Trockenzeit besonders tierreich, da dann Tiere aus trockeneren Regionen in die vorherschende Savanne einwandern. Im Park gibt es herrliche Baobab-Bäume. Die Tsetsefliege kommt hier vor, die die Schlafkrankheit zu den Menschen überträgt. Die Wildtiere sind dagegen weitgehend immun. Im Tarangire Nationalpark leben Elefanten, Kaffernbüffel, Giraffen, Gnus, Zebras, Flusspferde, Impala-Gazellen, Warzenschweine, Löwen, Leoparden, Paviane und über 300 Vogelarten.

Landkarte Tarangire-Nationalpark

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Arusha-Nationalpark

Der Arusha-Nationalpark - 137 km ² liegt nördlich von Arusha nahe der kenianischen Grenze auf einer Höhe von 1500 Meter zwischen den Gipfeln vom Kilimanjaro und dem Mt.. Meru. . Der Meru-Krater und Ngurdoto Krater sind innerhalb des Parks. Der Park umfaßt den 4562 m hohen erloschenen Vulkan Mount Meru, die Momella-Seen, den Ngurdoto-Krater und die kleine Serengeti. Hier gibt es Elefanten, Büffel, Flußpferde, Giraffen, Grevyzebras, Kirk-Dikdiks, Wasserböcke, Warzenschweine, Mangusten, Mantelaffen, Diademmeerkatzen, Anubispaviane, Leoparde und über 400 Vogelarten.

Landkarte Arusha-Nationalpark

. Tansanias südliche Region

Ruaha-Nationalpark

Ruaha Nationalpark ist der zweitgrößte Nationalpark in Tansania. Er bedeckt im Süden vom Tansania eine Fläche von etwa 10.300 km² und wird in der Größe lediglich vom Serengeti-Nationalpark übertroffen. Zusammen mit dem Rungwa- und das Usangu-Wildreservat sowie weitere geschützte Gebiete ist er ein Teil eines ausgedehnteren Ökosystems. Ruaha ist bekannt für seine große Elefantendichte. Hier durchstreifen etwa 10.000 Tiere den Park. Weitere Tiere, die im Ruaha-Nationalpark leben sind Antilopen, Zebras, Giraffen, Kudus, Nilpferde, Hyänen, Wildhunde, Löwen, Leoparden, Geparden, Krokodile, Reptilien und schätzungsweise 450 Vogelarten. Die Flora des Parks ist mit 1400 Pflanzenarten sehr artenreich. Zahlreiche Flußläufe durchziehen den Park. Namensgeber des Parks ist der Ruaha. Er fließt entlang der südöstlichen Parkbegrenzung.

Landkarte Ruaha Nationalpark

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Mikumi-Nationalpark

Der Mikumi Nationalpark befindet sich 300 km westlich von Daressalam (Dar es Salaam), in Mitteltansania. Er umfasst eine Fläche von 3.230 km². In den Ebenen des Mikumi Nationalparks befinden sich Grasflaechen, die zeitweise ueberflutet werden und dann versumpfen. An den kleinen Berghaengen im Osten und Westen des Parks herrscht Miombe-Wald vor. Elefanten, Büffel, Löwen, Leoparden, Giraffen, Zebras, Wildhunde und über 370 Vogelarten gibt es dort zu sehen. Der Mikumi Nationalpark stellt den nordwestlichen Teil des riesigen Selous-Oekosystems dar. Grosse Teile des Parks sind von der Tse-Tse-Fliege infiltriert.

Landkarte Mikumi Nationalpark

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Udzungwa-Mountain Nationalpark

Udzungwa Mountain Nationalark hat einen Regenwald von über 1000 km ². Er beherrscht diesen Park, der nur zu Fuss besucht werden darf und immer in Begleitung ausgebildeter Guides, die euch die teilweise einzigartige Flora und Fauna erklären. Stummelaffen und Meerkatzen sind häufig zu sehen. Das Gebiet hat eine fantastische Bergwelt, Wasserfälle, und eine seltene Vegetation und eine reiche Vogelwelt.

Landkarte Udzungwa Mountain Nationalpark

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Selous-Game-Reserve

Selous Game Reserve erstreckt sich mit über 50.000 km² über mehrere Regionen Tansanias. Es umfaßt damit etwa fünf Prozent des gesamten Staatsgebietes. Das Wildreservat Selous ist das größte Wildschutzgebiet in Afrika. Dickicht bis offenes, baumbestandenes Grasland bilden die Vegetation. Der Hauptteil entfällt dabei allerdings auf den sog. Miombo-Wald. Dank der großen Ausdehnung des Gebietes kommen hier faßt alle afrikanischen Tiere, teilweise in sehr großen Populationen die teilweise in die Zigtausend gehen. Die großen Wildbestände ziehen zahlreiche Großraubtiere an. So wird der Bestand der Löwen auf 3000-4000 Tiere geschätzt. Der Bestand der Afrikanischen Wildhunde ist mit 1.300 Tieren (Stand 1999) der größte des gesamten Kontinents. Leoparden und Fleckenhyänen sind ebenfalls zahlreich.

Landkarte Selous Game Reserve

Tansanias westliche Region

Victoria-See

Der Victoria-See ist der größte See in Afrika und der zweitgrößte Süßwassersee der Welt. 66% des Sees liegt auf tansanischen Gebiet

Landkarte Ostafrika

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Rubondo-Island-Nationalpark

Der Rubondo Island Nationalpark liegt im Westen von Tansania auf einer Insel von 450 km ² im Südwesten des Viktoriasees. Die Parks im Westen werden äußerst selten besucht und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum erreichbar.

Landkarte Rubondo Island Nationalpark

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Biharamulo-Game-Reserve

Das Biharamulo Game Reserve liegt im Westen von Tansania und grenzt an südwestlichen Teil des Viktoriasees. Er bedeckt eine Fläche von 1.300 km ². Die Parks im Westen von Tansania werden äußerst selten besucht und sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln kaum erreichbar.

Landkarte Biharamulo Game Reserve

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Tanganjika-Sees

Der Tanganjika-Sees ist der längste und der zweittiefste Süßwassersee der Welt, mit mehr als 250 Arten von Fischen. 41% des Sees liegt auf tansanischen Gebiet.

Landkarte Ostafrika

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Gombe-Stream-Nationalpark

Gombe Stream Nationalpark ist mit 52 km ² kleinster Nationalpark in Tansania. Er liegt auf dem östlichen Ufer des Tanganjika-Sees. Er ist eine natürliche Heimat für Schimpansen. Dr. Jane Goodall betreibt dort Forschung an Schimpansen. Der Nationalpark besteht aus dichten Wald und ist sicher für Safaris zu Fuß. Im Gombe Stream National Park liegt das Ujiji Dorf (eines der ältesten Dörfer in Afrika), in dem die Forscher Morton Stanley und Dr. Livingstone zusammen trafen.

Landkarte Gombe Stream Nationalpark

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Ugalla River Game Reserve

Ugalla-River-Game-Reserve liegt mit einer Fläche von ca. 5.000 km² im Westen Tansanias, östlich des Tanganyikasees. Ein weiterer Fluß ist der Limba.

Landkarte Ugalla River Game Reserve

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Lake Nyasa

Lake Nyasa liegt im Great Rift Valley zwischen Malawi im Westen und Tansania und Mosambik im Osten. Es ist etwa 500 km lang und durchschnittlich etwa 48 km breit. Ein Ausgang des Nyasa See fließt in den Sambesi.

Landkarte Ostafrika

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Mahale Mountains Nationalpark

Der Mahale-Mountains-Nationalpark besteht hauptsächlich aus Waldgebieten und liegt im Südwesten von Tansania, direkt am Ostufer des Tanganjikasees. Er umfasst eine Fläche von etwa 1.650 km², erstreckt sich über eine Höhe von 800 bis 2.400 m über dem Meeresspiegel und liegt 150 Kilometer südlich von Kigoma. Höchste Erhebung ist Mount Nkungwe mit 2.400 Meter. Der Nationalpark bietet Lebensraum für etwa 700 Schimpansen. Mahale ist für seine reiche Vogelwelt (etwa 230 verschiedene Arten) bekannt. Neben Schimpansen kommen hier noch fünf weitere Affenarten vor. Büffel, Nashörner oder Elefanten.sind hier nicht vertreten. Der Leopard ist die einzige größere Raubkatze.

Landkarte Mahale Mountains Nationalpark

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Katavi Nationalpark

Katavi Nationalpark ist mit 4.471 km ², Tansanias drittgrößter Nationalpark der im Südwesten des Landes auf einer Flußaue des Katuma-Flusses liegt. Sie bildet mit zwei Seen, dem Lake Katavi, umgeben von Sümpfen, von dichtem Miombo-Trockenwald und kurze Gras-Ebenen und dem See Chada eine einzigartige Landschaft. Der Katavi Nationalpark ist sehr tierreich. Man kann Elefanten, Büffel, Flußpferde, Leoparden, Löwen, Krokodile und viele verschiedene Arten von Antilopen dort sehen. Er ist einer der am schwierigsten zu erreichenden Parks mit einem Fahrzeug.

Landkarte Katavi Nationalpark

Tansanias östliche Region

Mkomazi-Game-Reserve

Im Nordosten Tanzanias umfasst die Pare- und Usambaraberge, das Mkomazi Game Reserve und die Küstenregion bei Tanga und Pangani. Das Mkomazi Game Reserve ist trocken, karg und gleicht dem Tsavo National Park in Kenia. Durch die angrenzende Lage bilden sie gemeinsam eines der größten Ökosysteme Afrikas. Es ist eine typische Savanne mit riesigen Baobabbäumen und steinigen Hügeln. Die Pare Berge sind ein Gebirge im Nordosten. . Es gibt zwei Bergketten - Nord-und Süd-Pare Bereiche (Höhen bis zu 2463 m). Vor dem Hintergrund der faltigen Pare Mountains leben Giraffen, Gnus, Zebras, Oryxantilopen, Impalas, Thomson- und Grant-Gazellen, die sich das Land mit Elefanten, Büffeln und zahlreichen Raubtieren wie Löwen, Leoparden, Geparden und Hyänen teilen. Die Usambara-Berge sind ein Gebirge im Nordosten Tansanias und grenzen im Norden an Kenia sowie südwestlich an die Massai-Steppe (Serengeti). Der höchste Gipfel der westlichen Usambara-Berge ist mit 2327 m der Sungwi. Der östliche Ausläufer der Usambara-Berge erreichen mit dem Nilo mit 1506 m Höhe, ihren höchsten Punkt.

Landkarte Mkomazi Game Reserve

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Die Küste

Dies ist die Küste von Tansania tropischen Palmen gesäumten Strände und Korallengärten. Es gibt unbegrenzte Möglichkeiten für Tiefsee Tauchen und Angeln.

Landkarte Ostafrika

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Die Saadani Game Reserve

Der Saadani Nationalpark mit 1.148 km² Fläche, hervorgegangen aus der Saadani Game Reserve, liegt 130 km nördlich von Dar es Salaam, zwischen Bagamoyo und Pangani an der nördlichen Küste. Elefanten, Büffel oder sogar Löwen können ungehindert bis an den Stränden des Indischen Ozeans kommen. Im Nationalpark liegt der kleine Ort Saadani. Der Ort gehört zu den alten Suahelisiedlungen, ein Schmelztiegel aus der einheimischen Bevölkerung mit arabischen, persischen und indischen Kaufleuten. Es entstand in diesen Sidlungen eine neue Kultur und die Suaheli-Sprache. Europäische Entdecker und vor allen Missionare war Saadani bekannt. Für Entdeckungsreisen ins Innere des Kontinents diente Saadani 1858 Burton und Speke als Ausgangspunkt.

Landkarte Saadani Game Reserve

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Sansibar (auch Zanzibar)

Sansibar ist eine Inselgruppe vor der Ostküste Afrikas. Sie besteht aus der Hauptinsel Unguja, und der weiter nördlich gelegenen Insel Pemba. Unguja hat eine Größe von 1.658 km² und Pemba eine Größe von 984 km². Sansibar ist ein autonomer Teil des Unionsstaates Tansania (Der Landesname Tansania setzt sich aus den zwei föderalen Teilen: Tanganjika und Sansibar, verbunden mit der Bezeichnung Azania zusammen). Hauptstadt und ökonomisches Zentrum ist Zanzibar City mit der weltberühmten Altstadt Stone Town auf Sansibar. Die Inselhauptstadt von Pemba ist Chake Chake.

Landkarte Ostafrika

 

Natinalparks in Kenia - Nationalparks in Tansania

 

 

 

 

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