Reiseberichte Nordkenia von Jörg Wurmisch - Nordoststrecke Garissa

Reiseberichte Nordkenia mit Garissa

Allein unterwegs in Nordkenia

Reisebericht Garissa

Meine Anreise erfolgte mit dem Bus von Mombasa nach Nairobi und mit dem Matatu weiter über Karatina nach Isiolo. Von dort ging die Reise mit einem Lkw über Wajir, El Wak und Mandera, wo wir um Mitternacht am 02.12.2010 ankamen. Die Rückreise erfolgte mit dem Bus der Nach Nairobi fuhr. In Wajir auf der Rückfahrt erfuhr Ich erst das die Fahrt mich über Garissa führt.

Für mich eine angenehme Nachricht, da ich ja ursprünglich von Mombasa aus über Garissa nach Mandera fahren wollte. Auf der Weiterfahrt nach Garissa wurde auch zwischenzeitlich auf offener Strecke gehalten. Einmal war der Grund das die Passagiere zu ihren Gott beten konnten. Ich wurde gefragt warum ich nicht zu meinem Gott bete. Als ich sagte das ich keinen Gott habe, hat es betretene Gesichter gegeben, so wie ich es schon einmal in Marsabit erlebt habe. Die Somalifrauen waren teilweise verschleiert. Sie hatten aber keine Scheu, wenn es die Situation erfordert, den Schleier beiseite zu schieben. Die Tätowierungen die sie sichtbar an Händen, Armen und Beinen trugen, waren recht hübsch. Eine Somalifrau streckte mir ihren Arm aus damit ich ein Foto machen konnte. Als wir Garissa erreicht hatten war es weit über Mitternacht. Der Neue Tag war angebrochen. Wir hatten den 04.12.2010 und es war 1.30 Uhr. Garissa ist die Hauptstadt der Provinz North-Eastern in Kenia. Sie liegt im Bereich der großen Ebenen des kenianischen Ostens am Fluss Tana, etwa 40 Kilometer südlich des Äquators. Die größte Bevölkerungsgruppe bilden die Somali. Von der Äquatorüberquerung nahm aber niemand in dem Bus Notiz. Es war Zeit zum Schlafen. Die Besatzung des Busses nahmen mich mit in eine Herberge. Die Besatzung rollten in dem Innenhof ihre Matten aus und ich sollte mich zu ihnen legen. Es behagte mir aber nicht. Es gab auch Zimmer mit Fenster zum Innenhof. Irgendwie gefiel mir das auch nicht. Ich verließ den Innenhof und wollte mal sehen was die anderen Passagiere so machen. Die hatten sich Grüppschenweise in merkwürdigen Hütten zurückgezogen. Ein zweiter Bus stand jetzt noch neben unseren Bus. Dessen Passagiere hatten sich ebenfalls verteilt. Es gab auch bessere Häuser als die auf den Bildern. Ich beschloß, so wie in Wajir mich noch ein wenig umzusehen. Nicht sehr weit entfernt um einen Block fand ich gleich zwei geöffnete Gaststätten. Eine hatte sogar mit durch Decken abgeteilte Bereiche zum schlafen. Die Bereiche wurden nur von Somalifrauen genutzt. Sie haben die ganze Nacht gekichert und nicht geschlafen. Ich habe erst in dem einen Restaurant ferngesehen und dann zum zweiten übergewechselt. Beide Restaurants lagen direkt nebeneinander. Wieder hatte ich eine Nacht ohne Schlaf verbracht. Den Ort verließen wir über eine Brücke, die über den Fluß Tana führt. Er ist Kenias größter Fluß. Über seine Länge gibt es unterschiedliche Angaben. Zwischen 700 und 1000 Kilometern sind die Angaben und er kommt vom Mount-Kenya-Massiv. Auf der Brücke befindet sich ein Polizeiposten und die Polizisten sind auf der ganzen Brücke verteilt. Schade, ich hätte gerne fotografiert. Es war die letzte Paßkontrolle. Die Strecke von Garissa nach Nairobi hatte nichts Besonderes mehr zu bieten. Der Bus hielt in einen mir unbekannten Teil von Nairobi, so daß ich mich entschloß ein Taxi zu nehmen. Im Dunkeln kam ich in meinem Hotel an.

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Bus von Mandera nach Nairobi

Kühlung des Motors von außen

Rast auf offener Strecke

Ansiedlung Strecke Wajir nach Garissa

Kunstvolle Tätowierung bei Somalifrauen

Letzte Pause vor Garissa

Gebetsstunde

Ankunft in Garissa

Einfache Unterkünfte für Reisende

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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