Ostküste Australien

Reiseberichte Ostküste Australien

Aus dem Sanella-Album Australien

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Auf dieser Seite befindet sich der Teil Ostküste Australien aus dem Sanella Album:

Australien Neuseeland

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Ankunft in Townsville! Eine tolle Stadt! Es ist heiß wie in einem Brutofen, und dabei ist jetzt Winter. Die Leute laufen in weißen Tropenanzügen herum, die Straße am Hafen ist von Palmen begrenzt, und überall in den Gartenanlagen wachsen tropische Blumen und Sträucher. Hier in Townsville trifft sich ganz Queensland! Da sind Perlenfischer vom Kap York, Viehtreiber und Züchter vom Barkly Tafelland, Bergwerksingenieure von den Silberfeldern des Mount Isa, Fischer vom Barriereriff, Krokodiljäger von der Nordküste! Wir steigen schwitzend auf den Castle=Hill. Warum man diesen Felsen "Schloßberg" genannt hat, ist unergründlich, denn die leichten, luftigen Bungalows, die hier wegen der Termiten überall auf Pfählen stehen, sehen wirklich nicht wie Schlösser aus. Sie wirken hell und freundlich. Von hier oben können wir weit auf den Stillen Ozean hinaussehen. Da drüben liegt die Magnetinsel, die Kapitän Cooks Kompaß durcheinander brachte, als er 1770 die Ostküste Australiens entdeckte. "Ist Kapitän Cook hier nicht irgendwo auf ein Korallenriff gelaufen?", fragt Klaus. Er hat sich in Darwin ein dickes Buch gekauft - "Der fünfte Kontinent" steht auf dem Umschlag. Das schleppt er nun durch halb Australien mit sich herum. "Das war weiter oben, an der Kap=York=Halbinsel. Dort, wo jetzt Cooktown liegt, mußte er eine Bucht anlaufen, um sein kleines Schiff, das nur 370 t groß war, auszubessern", glänze ich mit meinen Geschichtskenntnissen. "Hast du auch ein Buch im Gepäck?", fragt Klaus und sieht mich grinsend von der Seite an.

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Zuckerrohrernte

Vom Zuge aus sahen wir Zuckerrohrpflanzungen. Mit scharfen Messern muß das dicke Rohr abgeschlagen werden - eine mörderische Arbeit in der tropischen Hitze. Australien wehrt sich gegen die Einwanderung farbiger Arbeitskräfte, darum verrichten hier weiße Arbeiter diese schwere Arbeit, die in anderen Ländern nur von Farbigen geleistet wird.

Zuckerrohrernte

Zuckerrohr wird vor allem an der Nordostküste Queenslands angebaut. Die Hauptanbaugebiete liegen zwischen Townsville und Rockhampton. - Im Durchschnitt werden hier aus 10 Tonnen Zuckerrohr 1,2 Tonnen Zucker gewonnen.

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Auf dem Barriereriff

Wir fühlen uns hier zwischen den roten Korallen und grünen Seegrasbänken sowohl wie die unzähligen Fische im Wasser, von denen wir schon eine ganze Anzahl geangelt haben. Das Wasser ist glasklar. Die Korallen bilden unter dem Wasserspiegel richtige Gärten. Leuchtend rote Kugeln, phantastische Säulen und zackige Türme stehen zwischen den Algen und Seegrasbüscheln auf dem Meeresgrund. Bei Ebbe kommen alle diese seltsamen Gebilde zum Vorschein. Jeden Augenblick entdeckt man etwas Neues, und wir kommen aus dem Staunen nicht heraus.

Auf dem Barriereriff

Das Große Barriereriff ist eine der gewaltigsten Korallenbildungen der Erde. Es zieht sich an der Nordostküste entlang und nähert sich ihr teilweise bis auf 8 Kilometer. Der breiteste Ab* stand zwischen Küste und Riff beträgt 180 Kilometer. Das Barriereriff ist ein Hauptgebiet der Perlen- und Seegurken- (Trepang=) Fischerei.

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Korallen, Seegurken und Walfischeier

Nachdem wir die Küste ein paar Tage lang gründlich "erforscht" haben, lassen wir uns zum Barriereriff übersetzen, das heißt, auf eine seiner Inseln. Denn das Riff besteht aus einer Unzahl von Inseln und Korallenbänken, von denen viele nur bei Ebbe zu sehen sind. Fast 2000 Kilometer lang und zwischen 20 und 150 Kilometer breit ist das Barriereriff. Es bedeckt eine Fläche, die fast so groß ist wie das ganze Gebiet Westdeutschlands! Wir fühlen uns so wohl wie die Fische im Wasser, die hier überall zwischen den roten Korallen und grünen Seegrasbänken herumschwimmen. Hier kann man es aber auch wirklich aushalten! Wir baden und angeln den ganzen Tag, lassen uns den heißen, weißen Sand durch die Finger rieseln und haben es gar nicht eilig weiterzukommen. Klaus hat sich einen herrlichen Angelplatz auf einem der Schraubenbäume eingerichtet. Einige Äste ragen ein paar Meter über das Wasser. Darauf sitzt er und angelt Barramundas, Makrelen, Papageienfische und kleine Rochen - was anbeißt, wird herausgezogen! Zweimal sind ihm aber auch schon die Fische mit der Angel durchgegangen. Dann schimpft er wie ein Rohrspatz, weil er sich eine neue Angelrute schneiden muß! Aber in der Zwischenzeit kann ich dann immer seinen Stammplatz beziehen. An dieser Stelle ist ein richtiges Loch in der Korallenbank - etwa 3 Meter tief -, und hier scheinen sich alle Fische ein Stelldichein zu geben, wobei sie sich zur Abwechslung auch gegenseitig auffressen. Das Wasser ist glasklar. Die Korallen bilden richtige bunte Gärten unter Wasser - seltsame Gebilde, von Milliarden winziger Korallentierchen im Laufe der Jahrhunderte aufgebaut! Leuchtend rote Kugeln, phantastische Säulen und zackige Türme stehen zwischen den Algen und Seegrasbüscheln auf dem Meeresgrund.

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Wenn das Wasser bei Ebbe zurückflutet, dann kommen alle diese seltsamen Gebilde zum Vorschein. Dazwischen wimmelt es von Seesternen, Krebsen, kleinen Tintenfischen und Seegurken, die langsam und behäbig über die Algenbänke kriechen. Auf einer anderen Insel entdecken wir am Strand große kreisrunde Bälle. "Das sind Walfischeier!", erklärt uns schmunzelnd der Fischer, der uns mit seinem Boot mitgenommen hat. Wir müssen wohl doch etwas ungläubig dreingeschaut haben - Klaus murmelt zwar etwas von Säugetieren, die keine Eier legen; aber er traut sich nicht, es laut zu sagen, denn das Schnabeltier legt ja auch Eier. - Der Alte lacht: "Laßt euch man keinen Bären 'aufbinden. Das sind Seesgrasbälle, die von der Flut auf den Strand gerollt werden. Hier draußen ist der ganze Meeresboden mit Seegras bewachsen. Immer wieder reißt die Flut Büschel davon los und schwemmt sie an Land. Und dann bilden sich diese Kugeln!" Es ist sehr schwül heute. Wir wollen noch ein Bad nehmen, bevor wir mit unserem Seegurkenfischer zurückfahren.

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Haifische zwischen den Korallenbänken

Hier am Barriereriff fühlen wir uns wohl wie die Fische im Wasser, die hier überall zwischen den roten Korallen und grünen Seegrasbänken des Barriereriffs schwimmen - Haifische, Barramundas, Makrelen, Papageienfische und kleine Rochen. Auf dem Grunde wimmelt es von Seesternen, Krebsen, kleinen Tintenfischen und Seegurken, die langsam und behäbig über die Algenbänke kriechen.

Haifische zwischen den Korallenbänken

Haifische gibt es überall an der Ostküste. Selbst im Hafen von Sydney treiben sich Blauhaie herum, die nicht selten Menschen angreifen. Haifische zu fangen, ist nicht nur ein beliebter Sport vieler Australier, die an der Küste wohnen, sondern ist für manche Fischer Beruf. Das Fleisch wird gegessen, aus der Haut wird Leder gemacht, das Fett wird zu technischen ölen verarbeitet, aus dem Skelett gewinnt man Gelatine und aus der Bauchspeicheldrüse Insulin.

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Seegrasbälle am Strand

Immer neue Überraschungen gibt es hier am Barriereriff. Auf einer Insel entdecken wir am Strand braungrüne Kugeln, mit denen man herrlich Fußball spielen kann. Es sind Seegrasbälle, die von der Flut auf den Strand gerollt werden. Hier draußen ist der ganze Meeresboden mit Seegras bewachsen. Immer wieder reißt die Flut Büschel davon los und schwemmt sie an Land. Und dann bilden sich diese seltsamen Kugeln!

Seegrasbälle am Strand

Die Meerbälle - auch Seeknödel genannt - bestehen aus Wurzeln und Stengelteilen von Seegras, häufig mit Algen verfilzt, die auf sandigem Grund von den Wellen zu Kugeln gerollt werden. Meistens werden sie etwa faustgroß, an der Ostküste Queenslands trifft man aber auch weitaus größere Bälle an.

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"Bleibt hier vorn, wo es flach ist!", ruft er uns zu. "Hier sind viele Haie. Und wenn die zubeißen, dann ist eure Fahrt zu Ende!" Der Alte hat recht. Vor uns im tiefen Wasser tauchen immer wieder die dreieckigen, dunklen Rückenflossen der Haifische auf. Obwohl uns das Wasser nur bis zum Bauch geht, ist uns nicht ganz wohl in dieser unheimlichen Nachbarschaft zumute. Wir wenden die Augen nicht fort von den gefährlichen Dreiecken, die mit einer tollen Geschwindigkeit das Wasser durchschneiden. Als ich mich nach Klaus umwende, entdecke ich ein paar Meter hinter ihm eine Seeschlange! Ihr Kopf ragt wie das Sehrohr eines U=Bootes aus dem Wasser - schnell schwimmt sie auf Klaus zu. "Klaus - aufpassen!" schreie ich, so laut ich kann.. Klaus schaut mich etwas verdutzt an. Dann dreht er sich um, sieht die gelbe Schlange mit den schwarzen Ringen und macht blitzschnell einen flachen Hechtsprung. So schnell er kann, krault er in dem flachen Wasser zum Ufer! Ich habe ein paar Korallenbrocken vom Grund aufgenommen. Gleich beim ersten Wurf treffe ich den Kopf der Schlange. Anscheinend habe ich sie empfindlich verletzt, denn sie tobt heftig im Wasser herum. Schließlich sinkt sie zu Boden. Vorsichtig gehen wir näher und berühren sie mit einem Stock. Aber die Schlange ist tot. Wir tragen sie ans Ufer. "Donnerwetter - eine Zeilenschlange!" brummt der Fischer anerkennend. Sorgfältig mustert er die knapp einen Meter lange Seeschlange und ihren platten Ruderschwanz. "Sie ist giftig. Sicher habt ihr sie aus ihrem Schlupfwinkel aufgestört; denn sonst bekommt man sie hier am Ufer tagsüber kaum zu sehen. Da liegt sie meistens in einem Korallenloch oder in einem verschlammten, hohlen Baumstamm."

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Eine stachlige Geschichte

Hier kommen wir mit dem besten Willen und dem stärksten Motor nicht mehr durch! Eine undurchdringliche Mauer von Kakteen versperrt uns den Weg. Also Rückwärtsgang einschalten und versuchen, den Wagen irgendwo zu wenden. Schon seit einigen Stunden begleiten uns die Stachelbirnen. So heißen diese wuchernden Kakteen, die über und über mit ekelhaften Stacheln bedeckt sind. Vor 60 oder 70 Jahren brachte mal irgend jemand ein paar junge Pflanzen aus Mexiko mit, um seinen Garten zu verschönern. Die Kakteen gediehen prächtig, viel zu prächtig, denn sie wucherten mit einer unheimlichen Geschwindigkeit. Sie überzogen fruchtbares Ackerland und weite Flächen der Savanne mit einem dichten, stachligen Gestrüpp. Kein Mittel half dagegen. Es nützte nichts, die Stauden abzuschlagen, auszugraben oder abzubrennen. Die abgeschlagenen Pflanzen setzten neue Triebe an, und nach kurzer Zeit war das Gestrüpp noch dichter als vorher. Als die Plage übermächtig wurde und die Farmer verzweifelte Briefe an die Regierung schrieben, schickte man einige australische Wissenschaftler nach Mexiko.

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Denn - seltsam - in ihrem Heimatland wucherten die Stachelbirnen lange nicht so stark wie in Australien. Und man fand auch die Ursache. In Mexiko gibt es ein winziges Insekt, dessen Larven die Kakteen noch schneller auffressen, als neue Triebe wachsen können. Schleunigst holte man diese Insekteneier über den großen Teich und setzte sie an den gedeckten Tisch, das heißt auf die Stachelbirnenstauden. Der Erfolg war überraschend! Was die Anstrengungen der Menschen nicht vermochten, das gelang den Milliarden kleiner Larven! Von Jahr zu Jahr ging die Plage zurück, und heute sind große Gebiete wieder völlig frei von den stachligen Plagegeistern. Früh am Nachmittag schlagen wir unser Lager auf. Unser Motor will seit einigen Stunden nicht mehr so richtig laufen, und nun wollen wir uns Vergaser und Benzinpumpe einmal ansehen. Inzwischen - das muß ich noch erzählen - sind wir nämlich stolze Autobesitzer geworden! In Rockhampton, auf halbem Wege von Townsville nach Brisbane, haben wir uns einen alten "Holden" gekauft, weil wir es satt hatten, uns die Gegend immer nur von der Bahn aus anzusehen. Ich denke, bevor wir nach Green Gate zurückfliegen, werden wir unsere Benzinkutsche wieder irgendwo im Süden verkaufen können! Während Klaus die Vergaserdüsen durchpustet, bereite ich das Abendbrot vor. Das Teewasser summt. Die Ölsardinenbüchse ist auch schon geöffnet. Obst, Tassen und Bestecke liegen bereit. Ich will nur noch schnell das Brot schneiden, dann kann es losgehen! Als ich die Brotdose öffne, zuckt wie ein Blitzstrahl eine kleine, dicke Schlange daraus hervor. Sie hackt zweimal heftig in meine Hand. Erschreckt lasse ich Dose, Brot und Schlange fallen. Dann fasse ich mich. Ein Fußtritt befördert das angriffslustige Biest ins Jenseits.

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Unser Auto inmitten der Kakteen

Hier kommen wir mit dem besten Willen und dem stärksten Motor nicht mehr durch! Eine undurchdringliche Mauer von Kakteen versperrt uns den Weg. - Schon seit Stunden begleiten uns die Stachelbirnen - so heißen diese wuchernden Kakteen -, die über und über mit Stacheln bedeckt sind. Vor 60 oder 70 Jahren brachte mal irgend jemand ein paar junge Pflanzen aus Mexiko mit, um seinen Garten zu verschönern. Die Kakteen gediehen prächtig, viel zu prächtig; denn sie wucherten mit einer unheimlichen Geschwindigkeit. Sie überzogen fruchtbares Ackerland und weite Flächen der Savanne mit einem dichten Gestrüpp.

Unser Auto inmitten der Kakteen

Neben dem Kaninchen war eine Kakteenart, die Stachelbirne, "Prickly Pear", jahrzehntelang eine der schlimmsten von den Europäern eingeschleppten Landplagen. Erst als man einige 100 000 Eier von Cactoblastos und Cochinilla - jenen Insekten, die sich von der "Prickly Fear" ernähren - einführte, drängte man die alles überwuchernden Kakteen zurück.

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Jim und die Todesotter

Als Jim die Brotdose öffnet, zuckt wie ein Blitzstrahl eine kleine Schlange daraus hervor. Sie hackt zweimal heftig in seine Hand, und er läßt Dose und Brot fallen. Mit einem Fußtritt wird das angriffslustige Biest ins Jenseits befördert. Erschrocken stottert Klaus: "Jim, das ist eine Todesotter, sie hat dich gebissen, wir müssen sofort zu einem Arzt!"

Jim und die Todesotter

Die gefährlichste Schlange Australiens ist die Todesotter. Während die Eingeborenen den Biß der giftigen Schlange häufig lebend überstehen, ist die Wirkung des Giftes auf Europäer - wenn nicht rechtzeitig ein Serum zur Verfügung steht - meistens tödlich.

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Klaus bekommt vor Schreck kein Wort heraus. "Mensch - Jim!" stottert er. "Das ist eine Todesotter ... sie hat dich gebissen ... Wir müssen sofort zu einem Arzt!" Ja - das ist leicht gesagt! Aber hier gibt es weit und breit keinen Arzt. Und ein Serum, ein Gegengift, haben wir nicht bei uns. Da gibt es nur eins: Ich sauge die Wunde aus, und dann - Zähne zusammenbeißen, Jim! - bohre ich eine glimmende Zigarette kräftig in die Bißstelle! Klaus hat inzwischen mit Windeseile den Vergaser wieder eingebaut. Unsere Sachen fliegen hinten in den Wagen, und dann geht es im Höllentempo nach Osten in Richtung Brisbane. Aber bis dahin sind es fast 200 Kilometer! Klaus fährt wie der Teufel. Die Straße ist gut hier. 110, 120 Stundenkilometer zeigt der Tachometer - die Bäume fliegen vorbei! Mir wird übel. Ich muß mich übergeben. Aber Klaus schüttelt den Kopf und gibt noch ein bißchen mehr Gas - gehalten wird nicht! Ich fühle mich hundeelend und müde. Vom Kreischen der Bremsen werde ich wieder wach. Klaus hält vor einer Station, rast die kleine Treppe hinauf und kommt gleich darauf mit einem großen, schlanken Mann wieder. Die beiden sprechen zusammen. Klaus legt meinen Kopf nach hinten und gießt mir einen Trinkbecher Rum in den Hals. Pfui Teufel - schmeckt das Zeug scharf! Dann wird auf einmal alles schwarz um mich her! Als ich aufwache, liege ich in einem Bett. In einem milchigen Nebel taucht Klaus' Gesicht auf. Und noch jemand ist da, der einen weißen Kittel trägt und lacht. "Na - dann ist ja alles wieder in Ordnung! Und übermorgen könnt ihr weiterfahren!" Ja, das ist gerade noch einmal gut gegangen! Auf der Station erfuhr Klaus die Anschrift des nächsten Arztes. Das war noch etwa 60 Kilometer weiter! Aber - Gott sei Dank - war der Mann zu Hause und konnte mir gleich eine Serumspritze geben. Ein bißchen komisch ist mir ja noch; aber Klaus' Bemerkung, ich solle das Brotschneiden in Zukunft lieber ihm überlassen, höre ich doch.

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Der schönste Hafen der Welt

Ob Sydney tatsächlich der schönste Hafen der Welt ist, weiß ich nicht. Aber die Leute hier behaupten es jedenfalls. Und auch uns beiden gefällt Sydney ausgezeichnet! Das Wichtigste und Schönste an Sydney ist sein Hafen. Wenn man vom Stillen Ozean in den Hafen hineinfährt, dann erlebt man eine Überraschung nach der anderen. Zwischen hohen Felsen liegt die schmale Einfahrt - und dahinter breitet sich sonnenüberflutet und ruhig wie ein großer See das Hafenbecken aus. Hinter den vielen Buchten, deren weißer Strand weithin leuchtet, klettern die Wohnhäuser an den dunkelgrünen Hügeln empor. Auch das Geschäftsviertel Sydneys, die City, liegt unmittelbar am Wasser. Und überall Gärten, Parks, Sportplätze! Ja - Sport wird in Sydney, wie überhaupt in Australien, groß geschrieben. Pferderennen, Cricket, Tennis sind hier wichtiger als alles andere. Wer die Namen der Pferde nicht kennt, die am Sonntag starten, der wird nicht ernst genommen! Die offizielle Hauptstadt Australiens ist Canberra, rund 160 Meilen südwestlich von Sydney.

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Die wirkliche Hauptstadt - nicht nur Australiens, sondern des ganzen Stillen Ozeans - ist Sydney. Und was uns noch auffällt: Die Leute in Sydney sind ausgesprochen fröhlich. Sydney ist wirklich eine lustige Stadt, in der es Freude macht, durch die Straßen zu bummeln oder mit den Taxifahrern und den Hafenarbeitern zu klönen. Das war aber nicht immer so. 1788, fast 20 Jahre nachdem Kapitän Cook die Ostküste Australiens erkundet und für England in Besitz genommen hatte, sandte die britische Regierung 11 Schiffe nach Australien. An Bord waren 717 Sträflinge und 300 Wachsoldaten. Diese 1000 Männer sind die eigentlichen Gründer Sydneys gewesen! Ihr Leben war hart und voller Entbehrungen; aber sie waren die Pioniere, die das Land erschlossen und für die Besiedlung vorbereiteten. Arthur Phillip hatte das Kommando über die junge Kolonie, ein tatkräftiger und weitblickender Mann, der die Sträflinge und auch die Eingeborenen gerecht und anständig behandelte.

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Hafen von Sydney mit Hochbrücke

Ob Sydney tatsächlich der schönste Hafen der Welt ist, weiß ich nicht. Aber die Leute hier behaupten es jedenfalls, und auch uns gefällt Sydney ausgezeichnet. Wenn man vom Stillen Ozean in den Hafen hineinfährt, dann erlebt man eine Überraschung nach der anderen. Zwischen hohen Felsen liegt die schmale Einfahrt, und dahinter breitet sich sonnenüberflutet und ruhig wie ein großer See das Hafenbecken aus.

Hafen von Sydney mit Hochbrücke

Sydney ist nicht nur die Hauptstadt des Staates Neusüdwales, sondern mit 1,5 Millionen Einwohnern auch die größte Stadt und der bedeutendste Handelsort Australiens. Sydney wurde 1788 als erste europäische Siedlung in Australien gegründet.

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Aber seine Nachfolger nutzten ihre Machtstellung bedenkenlos für ihre eigenen Zwecke aus. Die Sträflinge wurden ausgebeutet. Sie mußten arbeiten, bis sie unter den Peitschenschlägen der Aufseher zusammenbrachen. Die Eingeborenen wurden erbarmungslos ausgerottet. "Die Gefangenen, die zum Bäumeschlagen eingeteilt waren, wurden nachts mit Ketten an die Stämme gefesselt, damit sie nicht fortliefen. Dabei waren es nur in wenigen Fällen wirkliche Verbrecher. Viele waren zur Verbannung verurteilt worden, weil sie eine andere politische Meinung hatten. Auch Wilddiebe waren dabei, oder Leute, die aus Hunger Brot gestohlen hatten. Die Strafen waren in jenen Jahren hart und oft ungerechter, als das Unrecht, das die Sträflinge begangen hatten!" erzählt uns ein alter Freund Vaters, den wir in Sydney besuchen. "Selbstverständlich versuchten viele zu fliehen. Manchen gelang es, und manche wurden wieder eingefangen. Aber diejenigen, die entkamen, machten entweder als Buschräuber das Land unsicher oder - bebauten es mit Weizen, züchteten Rinder und Schafe und drangen Meile für Meile in den unbekannten Busch vor."

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Buschräuber und Teddybären

Zwei Tage später fahren wir weiter. Quer durch die Blauen Berge geht es nach Westen. Ich habe es nie geglaubt, wenn Vater davon erzählte, aber hier sind die Berge wirklich blau! Auch der Wald, der die tief eingeschnittenen Täler ausfüllt, hat einen bläulichen Schimmer. Nur die Felsen, die Hunderte von Metern senkrecht in die Tiefe stürzen, leuchten tiefrot. Es ist eine großartige Landschaft - und das Ganze nur wenige Autostunden vom Großstadtgetriebe Sydneys entfernt! Hart am Abgrund führt die Straße entlang. Immer wieder Kurven, Kurven, Kurven! Alle zwei Stunden wechseln wir uns beim Fahren ab. Jetzt ist gerade Klaus dran. Er fährt, als wäre ich schon wieder von einer Todesotter gebissen! Gott sei Dank - da steht jemand an der Straße und möchte mitgenommen werden! Klaus hält, und der Mann steigt ein. Dieser trägt eine randlose Brille und sieht aus wie Präsident Truman. Er bietet uns ein paar Keks an. Sie schmecken, als stammten sie noch aus Kapitän Cooks altem Schiffsproviant. "Halte mal!" sagt Keks=Truman, als wir an einer tiefen Schlucht vorüberfahren. "Hier in dieser Gegend machten vor fast 100 Jahren Banden von Buschräubern die Straßen unsicher. Es waren verwegene Burschen, die Tod und Teufel nicht fürchteten. Die meisten dieser Kerle waren bei den kleinen Farmern sehr beliebt, weil sie nur die reichen Viehzüchter ausplünderten und die armen Pächter ungeschoren ließen. Sie überfielen Postkutschen und Banken, und dabei ging es nicht immer sehr zart zu. Einmal wurde eine schwerbewachte Postkutsche auf einer einsamen Bergstraße angegriffen. Da sich die Männer erbittert verteidigten, erschoß man sie. Gerade als der letzte Mann eine Kugel bekommen sollte, entdeckte man in der Kutsche eine junge Dame. Sofort stellten die Buschrangers das Feuer ein. Der Mann wurde am Leben gelassen, unter der Bedingung, daß er die Dame sicher nach Hause fahren müßte!"

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Wellenreiter in der Brandung von Sydney

Sport wird in Sydney, wie überhaupt in Australien, groß geschrieben. Pferderennen, Cricket, Tennis sind hier wichtiger als alles andere. Das Wellenreiten ist ein Sport, der von den Polynesiern übernommen wurde. Auf einem Brett stehend oder kniend läßt man sich von einer Brandungswelle an den Strand tragen - wenn man nicht vorher kopfüber ins Wasser fällt!

Wellenreiter in der Brandung vor Sydney

Das Wellenreiten - "Surfriding" nennt man es hier im Lande - ist ein Sport, der von den Polynesiern übernommen wurde. Auf einem Brett stehend oder kniend läßt man sich von einer Brandungswelle an den Strand tragen, wenn man nicht vorher - kopfüber ins Wasser fällt!

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Sträflinge

Die Gefangenen, die zum Bäumeschlagen eingeteilt waren, wurden nachts mit Ketten an die Stämme gefesselt, damit sie nicht fortliefen. Dabei waren es nur in wenigen Fällen wirkliche Verbrecher. Viele waren zur Verbannung verurteilt worden, weil sie eine andere politische Meinung hatten. Auch Wilddiebe waren dabei oder Leute, die aus Hunger Brot gestohlen hatten. Die Strafen waren in jenen Jahren hart und oft ungerechter als das Unrecht, das die Sträflinge begangen hatten.

Sträflinge

Der Ausgang des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges zwang nach 1783 die Engländer, die bis zum Ausbruch der Feindseligkeiten ihre Strafgefangenen in die amerikanischen Kolonien abgeschoben hatten, nach einem neuen Deportationsland zu suchen. Die Wahl fiel auf Australien. Die ersten Transporte setzten 1788 ein, die letzten erfolgten 1868.

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"Feine Leute!" sagt Klaus und grinst. Der Keksmann sieht ihn etwas mißtrauisch an. "Und da drüben, der Felsen, das ist der Govers Leap", erklärt er weiter und deutet mit der Hand auf eine steil abstürzende Felswand. "Gover war einer der gefürchtetsten Buschräuber der Blauen Berge. Überall tauchte er auf, überfiel Goldtransporte und reisende Viehzüchter. Aber wenn die Polizei zuschlagen wollte, war er verschwunden. Hier drüben, bei dem Felsen, den ihr da sehen könnt, wurde er schließlich von einer Übermacht gestellt. Als er keinen Ausweg mehr sah, gab er seinem Pferd einen freundschaftlichen Schlag auf den Nacken und sprengte in den Abgrund. Pferd und Reiter wurden zerschmettert. "Hier scheint überall der Geist der alten Buschräuber zu spuken. Als wir eine steile, kurvenreiche Abfahrt hinunterrollen und ein Schild lesen "Zu den Jenolan Caves", meint unser Begleiter: "Die Jenolan=Höhlen müßt ihr euch ansehen. Es sind riesige Tropfsteingrotten, eine schöner als die andere. Sie wurden durch einige entlaufene Sträflinge entdeckt, die hier ihr Hauptquartier einrichteten. Jahrelang, jahrzehntelang konnte man sie nicht erwischen.

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Immer, wenn die Polizei glaubte, die Banditen gestellt zu haben, waren sie wie vom Erdboden verschluckt. Aber so sehr man auch suchte - den Eingang zur Höhle fand man nicht. Erst als man bei einer Verfolgung einen Hund in den Felsspalten verschwinden sah, kam man den Buschräubern auf die Spur. Um sich nicht auf einen Kampf im Labyrinth der Grotten einzulassen, versuchte man die Bande auszuräuchern. Der Rauch stach den Räubern zwar in die Nase. Aber sie kannten einen zweiten Ausgang, durch den sie mitsamt ihren Schätzen entkamen." Die Höhlen sind wirklich schön! Trotzdem ist mir nicht ganz geheuer, als wir durch die langen Gänge tief unter der Erde klettern und steigen. Unter unseren Füßen hören wir - ohne es zu sehen - Wasser rauschen, unterirdische Ströme, die bis heute noch kein Mensch erforschte. Eigentlich bin ich recht froh, als wir nach einigen Stunden wieder das Tageslicht erblicken und blinzelnd die Augen zukneifen. Über Canberra geht es zum Mount Kosciusko. Mit seinen 2234 Metern ist er der höchste Berg Australiens. Hier oben ist es empfindlich kalt. Aber das tollste: Es liegt Schnee, richtiger weißer Schnee! Vor ein paar Wochen konnten wir es am Barriereriff vor Hitze nicht aushalten, heute machen wir eine zünftige Schneeballschlacht mit einigen Amerikanern, die hier oben schilaufen. Einige Tage später sind wir wieder im dichten Wald. Seltsame Bäume gibt es hier unten. Sie sehen aus wie Farnkraut, aber sie haben einen Stamm und sind acht und zehn Meter hoch. Es sind Baumfarne, von denen es in Neusüdwales und Victoria viele verschiedene Arten gibt. Als wir am Nachmittag einigen Holzfällern zuschauen und zehn Meter vor uns die Krone eines mächtigen Eukalyptus niederkracht, da rollt ein kleines wolliges Knäuel vor unsere Füße. Es ist ein junger Koala, ein Beutelbär, der wie ein richtiger Teddy aussieht.

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Govers Todessprung

Gover war einer der gefürchtetsten Buschräuber der Blauen Berge, überall tauchte er auf, überfiel Goldtransporte und reisende Viehzüchter. Immer, wenn die Polizei zuschlagen wollte, war er verschwunden. Aber schließlich erwischte ihn das Schicksal doch. An einem steilen Abhang wurde er von einer Übermacht gestellt. Als er keinen Ausweg mehr sah, gab er seinem Pferd einen freundschaftlichen Schlag auf den Nacken und sprang in den Abgrund. Pferd und Reiter wurden zerschmettert.

Covers Todessprung

Die ersten Kolonisten Australiens waren Sträflinge und Goldsucher, Menschen, die nichts mehr zu verlieren hatten oder Glücksritter, die häufig um jeden Preis zu Reichtum gelangen wollten. Vom ersten Sträflingstransport 1788 bis zur Gründung des australischen Bundes* Staats 1900 war es ein weiter Weg.

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Kampf zwischen Polizei und Buschräubern vor den Jenolan-Höhlen

Die Jenolan-Höhlen, riesige Tropfsteingrotten, waren jahrzehntelang der Schlupfwinkel entlaufener Sträflinge. Die Polizei konnte die Banditen einfach nicht stellen, bis dann eines Tages bei einer Verfolgung ein Hund in den Felsspalten verschwand. Man versuchte die Bande auszuräuchern, aber die Räuber benutzten einen zweiten Ausgang und entkamen mitsamt ihren Schätzen.

Kampf zwischen Polizei und Buschräubern vor den ]enolan=Höhlen

Im Kampf mit den Banden der Buschräuber war die Polizei häufig die schwächere Partei; denn die Banditen kannten jeden Schlupfwinkel und waren häufig an Zahl und Bewaffnung der kleinen Polizeitruppe überlegen. Erst mit der zu nehmenden Erschließung des Landes gelang es, Ordnung und Sicherheit herzustellen.

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Klaus nimmt ihn auf den Arm und krault ihm den Nacken. Der kleine Kerl kuschelt sich behaglich an Klaus Schulter, als wäre er dort zu Hause. Als wir einige Schritte weitergehen, entdecken wir auch seine Mutter. Sie ist tot. Anscheinend hat sie mit ihrem Sprößling in der Baumkrone gesessen und sich beim Sturz auf den Waldboden verletzt. "Na, denn müssen wir den kleinen Teddybären wohl mit uns nehmen", meint Klaus und pflückt einen tüchtigen Arm voll Eukalyptusblätter, damit unser neuer Freund nicht zu hungern braucht. Zu dritt fahren wir weiter. Der Koala ist wirklich ein drolliger kleiner Kerl. Im Augenblick klettert unser Teddy - wir haben ihn Brummy getauft - hinten im Wagen herum.

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Er schnüffelt an den Decken und Taschen, am Fotoapparat und am Proviantkoffer. Jetzt beginnt er sich für mein Halstuch zu interessieren. Liebevoll legt er mir dabei seine Pfote auf die Schulter. Als wir uns Melbourne nähern, gießt es wie mit Kübeln. Es ist kalt und windig. Hier unten merkt man, daß wir Winter haben. Melbourne ist die zweitgrößte Stadt Australiens - mit über einer Million Einwohnern. Und Melbourne ist außerdem die Hauptstadt des Staates Victoria, den die Leute aus Queensland und Neusüdwales ein wenig von oben herab den "Kohlgarten Australiens" nennen; denn in Victoria wird viel Obst und Gemüse angebaut. Als wir langsam durch die Stadt fahren, durch die vielen Alleen und am Ufer des YarraYarra=Flusses entlang, da meint Klaus: "Das sieht hier aus wie in Deutschland, wie an der Alster in Hamburg!" Am Hafen finden wir einen Autohändler. Kritisch schaut er sich unseren guten "Holden" an. "Viel wert ist die alte Mühle nicht mehr!" brummt er grimmig. Und dann zahlt er uns 12 Pfund mehr, als wir in Rockhampton für den Wagen bezahlt haben. Als er Brummy sieht, will er uns den auch noch abkaufen. Aber wir schütteln die Köpfe. Schließlich einigen wir uns. Brummy bleibt für ein paar Wochen hier in Pension, bis wir in Melbourne zurück sind. Im Hafen von Melbourne liegen Schiffe aus aller Welt. Es ist ein tolles Leben auf den Kais und Werften und in den großen Lagerschuppen. - Zwischen den Frachtdampfern flitzen Barkassen und Schlepper herum; sie tuten laut, wenn ihnen etwas in die Quere kommt, und hinterlassen breite schäumende Heckwellen im Hafenwasser.

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Koala mit Jungem

Als wir am Nachmittag einigen Holzfällern zuschauen und zehn Meter vor uns die Krone eines mächtigen Eukalyptus niederkracht, da rollt ein kleines wolliges Knäuel vor unsere Füße. Es ist ein junger Koala, ein Beutelbär, der wie ein richtiger Teddy aussieht - ein drolliges Kerlchen!

Koala mit Jungem

Der Koala - man nennt ihn auch Beutelbär - ist ein gutmütiger kleiner Kerl. Sein langes, weiches Fell ist auf dem Rücken rötlichgrau und auf dem Bauch gelblichweiß gefärbt. Er wird etwa 60 Zentimeter lang und etwa 30 Zentimeter hoch und lebt fast nur auf Bäumen.

 

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