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Thoracocharax securis - Platinbeilbauchfisch

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Gasteropelecidae (Beilbauchfische)

Characoidei mit hohem, seitlich stark zusammengedrücktem Kopf und Körper. Das Kopf-Rücken-Profil ist geradezu gradlinig, dagegen bildet das Profil des Unterkiefers zusammen mit dem scharfkantigen Bauchkiel einen halbkreisförmigen Bogen, der sich am Beginn der Afterflosse in eine zur Schwanzflosse orientierten Geraden fortsetzt. Die starke Ausbeugung der Brustgegend ist durch den vergrößerten Schultergürtel und die daran ansetzende mächtige Muskulatur für die vergrößerten Brustflossen bedingt. Beilbauchfische schnellen aus dem Wasser und unterstützen die Flugphase durch schnelles Schlagen der Brustflossen. Mansche Arten furchen beim Flug mit ihrem Bauchkiel der Oberfläche, andere erheben sich mehr oder weniger weit über das Wasser. Die Flugstrecke ist nur kurz und beträgt nur wenige Meter. Normalerweise stehen sie wippend in verkrauteten Wasserregionen. Sie fressen fast ausschließlich Anflugsnahrung. Die Pflege erfordert langgestreckte, gut abgedeckte Aquarien, weiches saures Wasser, dunklen Bodengrund und lockere Bepflanzung. Temperaturen 23 - 30 Grad. Sie benötigen Lebendfutter wie Mückenlarven, Essigfliegen, Blattläuse, Enchyträen und Kleinkrebse. Die Geschlechter lassen sich nur schwer unterscheiden, bei kleinen Arten kann man im Gegenlicht gelegentlich die in der Leibeshöhle der Weibchen erkennen.

Thoracocharax securis (Platinbeilbauchfisch)

Der Platinbeilbauchfisch gehört zur Familie Gasteropelecidae (Beilbauchfische). Er kommt im Amazonas und dessen Zuflüsse vor. Er erreicht eine Größe von 9 cm. Gestalt: Rückenprofil vor der Rückenflosse fast geradlinig, die Brustflossen reichen bis an die Basis der Rückenflosse und darüber hinaus, Basis der Afterflosse von 5 - 6 Schuppenreihen bedeckt, gelbbraun oder zart olivfarben mit starkem Silberglanz. Vom Kiemendeckel bis zur Schwanzflosse zieht sich ein hinten verbreiterndes Band , das bei auffallendem Licht blau oder grünlich schimmert. Flossen farblos, Rückenflosse mit einem dunklen Fleck im äußeren Teil nahe der Vorderkante. Alte Tiere oft hoch wie lang, Geschlechtsunterschiede unbekannt. Der Platinbeilbauchfisch soll angeblich bis 10 m weit über den Wasserspiegel schwirren.

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