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Serrasalmus nattereri - Piranha

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Serrasalminae (Sägesalmler oder Piranhas)

Unterfamilie aus der Familie der Scheibensalmler oder Serrasalmidae, die über das ganze tropische Südamerika verbreitet ist. Piranhas sind räuberische Fleischfresser, die auch größeren Säugetieren und dem Menschen gefährlich werden können. Gestalt: Von hoher, seitlich stark zusammengedrückter Gestalt. Bauchrand sägeartig gezähnt. Kiefer mit je einer Reihe starker, sehr scharfer Zähne besetzt. Haltung: Für die Haltung im Zimmeraquarium kaum geeignet, wohl aber hervorragende Objekte für große Schauaquarien. Wer es dennoch versuchen möchte, sollte mit Jungfische anfangen. Sie sind am leichtesten einzugewöhnen. Eingewöhnte Tiere erfordern bei der Pflege Vorsicht, da sie nach allem schnappen, was sich bewegt. Zur Eingewöhnung werde lebende Fische gereicht, später Fleisch in ganzen stücken, das sich die Tiere selbst zerkleinern, in dem sie Stücke herausbeißen. Piranhas können im Schwarm gehalten werden , wenn sie immer gut ernährt sind. Sich normal verhaltende Fische werden kaum angegriffen; der kritische Moment liegt beim Einsetzen neuer Fische in das Piraya-Becken. Der Augenblick der Benommenheit wird dann meist als Signal zum Angriff angesehen. Zucht: Das Ablaichen erfolgt über Pflanzen oder Gruben bei heftigen Zittern und gegenseitiges Einanderpressen der Bauchseiten. Das weibliche Tier stößt dabei 300 bis 400, etwa 1,5 mm große Eier ab. Das Mänchen vertreibt das Weibchen danach und betreibt Brutpflege, indem es mit der Schwanzflosse Frischwasser dem Gelege zutreibt. Nach 36 Stunden schlüpfen die Jungfische. Nach 6 Tagen schwimmen die Jungfische frei und fressen gesiebte Cyclops. Schnelles Wachstum.

Serasalmus natteri (Natters Sägesalmler)

Vorkommen: Im Stromgebiet des Amazonas, Orinoko, La Plata, weit verbreitet. Gestalt: Bis 30 cm, Körper relativ hochrückig, im Alter noch zunehmend, seitlich abgeflacht. Blaugrau bis braungrau mit starkem Silberglanz und zahlreichen metallisch glitzernden, winzigen Flittern. Rücken hellblau bis zart olivfarben, Kehle, Brust und Bauch sowie Brust- und Bauchflosse leuchtend rot. Afterflosse rot, mehr oder weniger breit schwarz gesäumt. Rückenflosse hellgrau, Schwanzflosse dunkel bis schwarz mit hellem Innenfeld. Jungfische mit zahlreichen dunkelen Flecken. Weibliche Tiere größer, zur Laichzeit mit deutlichem Laichansatz. Männliche Tiere kleiner, auch zur Laichzeit mit schlanker Bauchkante. Sehr gefährlich. Pflege und Zucht wie oben angegeben.

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